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PC-Agent installieren

Der PC-Agent hat eine eigene lokale Oberfläche auf Port 8084. Er kann allein laufen oder von einer SolarMiner Node gesteuert werden. Er enthält einen eingebauten Stratum-Proxy; in der Oberfläche lässt sich alternativ ein externer Proxy im LAN auswählen. Beim ersten Start kann er einen externen Proxy suchen und sonst den eingebauten verwenden. Ein gestarteter Agent lädt und startet noch keinen Miner.

Wähle Stable für den geprüften regulären Release. Wähle Beta nur, wenn du bewusst die neuesten Vorabfunktionen testen möchtest. Stable-Installer kommen aus dem neuesten stabilen GitHub-Release; die Beta-Bootstrap-Skripte kommen aus dem beta-Branch und ermitteln automatisch den neuesten pc-agent-beta-*-Prerelease. Stable und Beta verwenden getrennte lokale Datenverzeichnisse und Docker-Image-Tags.

Windows​

Lade start-agent.bat aus dem aktuellen PC-Agent-Release und starte es. Der Launcher lädt bei Bedarf den Agent samt privater Java-21-Laufzeit, prüft die bereitgestellten SHA-256-Werte und speichert die Dateien unter %LOCALAPPDATA%\SolarMiner\PC-Agent. Er benötigt Internetzugang und Windows PowerShell 5.1. Öffne danach http://127.0.0.1:8084/.

Falls ein Release den Windows-Launcher noch nicht enthält, folge der Standalone-Anleitung im Quellrepository; sie beschreibt auch den Start der JAR mit vorhandenem Java 21.

Du kannst den Bootstrap auch direkt aus PowerShell herunterladen und ausführen. Er lädt den Release-Launcher, der anschließend die private Java-Laufzeit und den Agent installiert:

$p = "$env:TEMP\solarminer-install.ps1"
Invoke-WebRequest https://github.com/Solarminer-app/pc-agent/releases/latest/download/install-windows.ps1 -OutFile $p
powershell.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File $p

Für die neueste Beta lädst du den Bootstrap aus dem Beta-Branch und wählst den Beta-Kanal:

$p = "$env:TEMP\solarminer-install.ps1"
Invoke-WebRequest https://raw.githubusercontent.com/Solarminer-app/pc-agent/beta/standalone/install-windows.ps1 -OutFile $p
powershell.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -File $p -Channel beta

Windows Smart App Control kann nicht signierte Launcher blockieren. Schwäche eine verwaltete Sicherheitsrichtlinie nicht ab, ohne die Auswirkungen zu verstehen.

Linux nativ​

Der native Linux-Bootstrap installiert fehlende Basiswerkzeuge über einen unterstützten Paketmanager, lädt eine private x64-Java-21-Laufzeit von Adoptium, prüft ihre veröffentlichte SHA-256-Prüfsumme und prüft und startet danach den aktuellen stabilen PC-Agent. Nur curl wird bereits zum Laden des Bootstraps benötigt:

curl -fL https://github.com/Solarminer-app/pc-agent/releases/latest/download/install-linux.sh -o install-linux.sh
sh install-linux.sh

Beta:

curl -fL https://raw.githubusercontent.com/Solarminer-app/pc-agent/beta/standalone/install-linux.sh -o install-linux.sh
sh install-linux.sh --channel beta

Linux-Docker​

Das Image ist für Linux amd64. Der Bootstrap installiert fehlendes Docker und Compose über einen unterstützten System-Paketmanager, lädt die Compose-Dateien aus dem Release, validiert sie und startet den Agent mit persistenten Daten:

curl -fL https://github.com/Solarminer-app/pc-agent/releases/latest/download/install-docker.sh -o install-docker.sh
sh install-docker.sh --gpu none

Für einen Beta-Container lädst du den Bootstrap aus dem Beta-Branch und ergänzt --channel beta; damit werden die neuesten Beta-Release-Dateien und das Image latest-beta gewählt:

curl -fL https://raw.githubusercontent.com/Solarminer-app/pc-agent/beta/standalone/install-docker.sh -o install-docker.sh
sh install-docker.sh --channel beta --gpu none

Öffne http://<IP-des-Agent-Hosts>:8084/ im vertrauenswürdigen LAN. Das aktuelle Compose-Beispiel nutzt Host-Networking, damit die UDP-Erkennung des Agents das physische LAN erreicht. Erlaube TCP 8084 und UDP 8092/8093 nur in diesem LAN. Für NVIDIA-GPUs ist das NVIDIA-Overlay vorgesehen; es setzt ein funktionsfähiges NVIDIA Container Toolkit auf dem Host voraus:

sh install-docker.sh --gpu nvidia

Wenn du Beta gewählt hast, behalte --channel beta auch in diesem Befehl bei.

Der Installer speichert das gewählte Image und den GPU-Typ als .env in seinem Installationsordner. Beta hat einen eigenen Ordner. Behalte .env bei Updates: Ein späteres docker compose pull bleibt dadurch im gewählten Kanal. Die Docker-Update-Anleitung im Dashboard setzt das Image zusätzlich ausdrücklich, auch für ältere Installationen ohne .env.

Für AMD-GPUs brauchst du einen passenden AMDGPU/ROCm-OpenCL-Stack und das AMD-Overlay:

sh install-docker.sh --gpu amd

Wenn du Beta gewählt hast, behalte --channel beta auch in diesem Befehl bei.

Manuelle Compose-Installation und Updates​

Wenn du die herunterladbaren Beispiele direkt verwendest, speichere die Basis-Compose-Datei als compose.yml und das Umgebungsbeispiel als .env im selben Ordner. Verwende getrennte Ordner für Stable und Beta, damit auch ihre ./data-Verzeichnisse getrennt bleiben. Setze für Beta PC_AGENT_IMAGE auf verdox/solar-miner-pc-agent:latest-beta; für Stable bleibt :latest. Setze PC_AGENT_GPU auf none, nvidia oder amd. Bei einer GPU speichere zusätzlich das passende Overlay als nvidia.yml oder amd.yml und verwende es bei beiden Befehlen:

# Ohne GPU-Overlay; im Ordner mit compose.yml und .env ausführen
docker compose -f compose.yml pull pc-agent
docker compose -f compose.yml up -d pc-agent

# NVIDIA-Beispiel; für AMD stattdessen amd.yml verwenden
docker compose -f compose.yml -f nvidia.yml pull pc-agent
docker compose -f compose.yml -f nvidia.yml up -d pc-agent

pull lädt das gewählte Image herunter; up -d erstellt den Dienst damit neu. Das eingebundene Verzeichnis ./data bewahrt die Agent-Einstellungen. docker compose restart allein übernimmt kein neues Image. Die Compose-Beispiele sind Momentaufnahmen des PC-Agent-Repositories; aktualisiere sie, wenn ein Release die Deployment-Konfiguration ändert. Bei eigenen Compose-Installationen müssen die eigenen Dateinamen und Datenpfade verwendet werden.

Der Bootstrap installiert oder ersetzt bewusst keine GPU- oder Kernel-Treiber. NVIDIA braucht deshalb einen funktionierenden NVIDIA-Treiber samt NVIDIA Container Toolkit; AMD benötigt funktionierende /dev/kfd- und /dev/dri-Geräte aus dem AMDGPU/ROCm-Host-Stack. Das Intel-Overlay dient derzeit nur der Geräteerkennung, nicht Pearl-Mining. Für XMRig/RandomX beschreibt die Linux-Docker-Anleitung die optionale Vorbereitung von Huge Pages. Reserviere Host-RAM dafür nur bewusst.

Mining einrichten​

  1. Öffne Mining. Wähle Monero/CPU oder Pearl/GPU und klicke ausdrücklich auf Herunterladen & installieren. Der Agent bezieht XMRig bzw. SRBMiner-MULTI erst dann.
  2. Trage Pool, Auszahlungsadresse bzw. Konto und Worker ein. Prüfe die angezeigte Proxy- und Gebührenroute. Das SolarMiner-Standardauszahlungsziel ist eine eigene, bestätigungspflichtige Wahl: Dabei geht die gesamte Auszahlung an das angezeigte Ziel.
  3. Wähle beim GPU-Pfad nur erkannte, passende Geräte aus. Starte den gewünschten Miner und beobachte dessen Konsole und Poolstatus.
  4. Prüfe angenommene Shares im Poolkonto. Die lokale Ertragsprognose ist eine Schätzung vor Pool-, Miner- und Gebührenabzügen.

Monero und Pearl können als getrennte Prozesse gleichzeitig laufen. Pearl wurde vom Betreiber zur Produktion freigegeben; einzelne GPU-/Treiber-/OS-Kombinationen erfordern weiterhin Gerätetests. SRBMiner erhebt für PearlHash zusätzlich eine eigene Miner-Gebühr. Beim Verbinden mit einer Node muss Node-Steuerung lokal unter Hardware erlaubt werden; einzelne CPU-/GPU-Worker können dort von externer Steuerung ausgenommen werden. Die lokale Agent-Oberfläche gehört nicht ins öffentliche Internet.

Die hier herunterladbaren Basis- und GPU-Overlay-Dateien entsprechen dem aktuellen stabilen PC-Agent-Repository. Verwende ein GPU-Overlay nur auf einem Host mit bereitgestelltem GPU-Zugriff.